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Mindfood des Monats
 

6 Schritte zum Frieden

 

Kennst Du das Gefühl? Wenn die Welt um Dich herum so erscheint als sei sie außer Kontrolle geraten?
Es fühlt sich so an, als sei es zuviel oder nicht genug.
Während wir durch die Welt spazieren, bebt die Erde und die Wege fühlen sich matschig an.

In diesen Momenten kann es sein, daß Du auf etwas Göttliches oder jemanden wartest, der Dir realistisch und objektiv sagt, wie Du die Kontrolle wieder zurückbekommst und wie alles wieder zur Ruhe kommen kann.

Ganz tief in unserem Herzen ist jedoch der Weg von Chaos zu Freiheit unser eigener Weg.
Durch bewußt getroffene Entscheidungen kannst Du Deinen eigenen Weg des Glücks, der Freude und des Friedens einschlagen.

Wenn ich mich dabei erwische, bei etwas Widerstand zu leisten, etwas zu verurteilen oder Antworten auf Fragen zu suchen, greife ich zurück auf meine Yoga Praxis und rolle die Matte aus.
Und jedesmal bin ich erneut von der Wirkungsweise fasziniert.

1) Akzeptiere, was ist

Es gibt soviel, daß wir beeinflussen können, aber auch was wir nicht beeinflussen können.
Und deswegen ist es wichtig, die Grenzen kennenzulernen, was wir ändern können  und was  nicht.
Akzeptanz ist der Pfad des Loslassens. Loslassen von Bergen der Angst und dem ganzen Stress.
In vielerlei Hinsicht ist es die einfachste Übung, genauso wie Tadasana (Berghaltung).
Ich zentriere mich, fühle die Kraft und Form eines Berges und akzeptiere die Schwankungen der Elemente um mich herum.

2) Übe Yoga

Yoga Asanas helfen mir dabei, mich mit meinem Körper zu verbinden und mein inneres Schnattern zu beruhigen.
Wie oft bist Du schon auf Deine Yogamatte gegangen und hast dabei gedacht, daß Du die ersten 5 Minuten nicht durchhälst?
Um danach von Savasana aufzustehen und Dich leichter zu fühlen mit einer anderen Einstellung.
Wenn Du Dich auf Deine physische Praxis fokussierst, verringert sich automatisch die Intensität Deines Schnatterns im Kopf.
Während der Übungspraxis hast Du die Gelegenheit den ganzen Krach in Deinem Kopf durch Ruhe zu ersetzen, was sowohl Deinem Körper als auch Deinem Geist sehr gut tut.

Der beruhigende Einfluß der Asana wird vertieft, wenn wir unsere Haltungen mit dem Atem synchronisieren.
Wenn Bewegung und Atmung koordiniert werden, sind ablenkende Gedanken nicht mehr dominant.

Wenn Du das nächste Mal spazierengehst, versuche jeden Schritt mit einem Atemzug zu verbinden.
Bei der Einatmung machst Du einen Schritt, bei der Ausatmung den nächsten.
Gehe und atme so schnell oder langsam wie Du magst.
Probiere es mal in einem Park aus, dann ist die Übung noch schöner.

3) Meditiere

Eine Meditationspraxis verändert Dein Leben.
Unser Kopf ist mit Gedanken gefüllt, die uns in alle Richtungen lenken, sehr häufig auch in gegensätzliche Richtungen.
Wir leben so unter der Last der eigenen Gedanken, daß wir häufig das Gefühl haben, wir sind unfähig zu handeln.
Wenn ich soviel im Kopf haben, gebe ich mir selbst den Raum, schließe meine Augen und reinige meine Gedanken.
Was wichtig ist bleibt, der Rest kann aus meinem Kopf gehen.  
Probiere es aus. Du wirst überrascht sein, wie Dir ein paar Minuten täglich helfen werden, schneller Frieden zu finden.

4) Verbringe Zeit in der Natur

Verbringe Zeit im Park, im Wald oder an der See.
Beobachte einen Baum und seine imposante Stille, während eine Brise durch die Blätter geht.
Sogar im Winter kannst Du nach draußen gehen und Wahrheit und Leben finden, wenn Du etwas Geduld hast und beobachtest.
Im Sommer setze Dich unter einen großen Baum und verbringe Zeit, Deinen Atmen zu beobachten während Du die pulsierende Energie der Erde unter Dir spürst.

5) Lächeln
 
Mutter Theresa sagte mal: „Frieden beginnt mit einem Lächeln“.
Fakt ist, daß wenn Du lächelst oder lachst, Du Dich von Stress und Negatiivität befreist.
Anspannung und Weichheit in unserem Gesichtsausdruck ist mit Entspannung in unserem Nervensystem direkt verbunden.  
Vor einiger Zeit habe ich eine Schülerin gesehen, die lächelnd die Straße entlang ging, Richtung Yoga Studio.
Sie erzählte mir, daß lächeln eine Übungspraxis ist, die sie täglich praktiziert.  
Nicht nur, daß sie sich dadurch glücklicher fühlt, sie inspirierte mich (und ich bin sicher, auch andere) genau dasselbe zu tun.
Lächeln ist ansteckend.

6) Akzeptiere das Leben und seine Umstände

Wir werden nie Frieden finden, wenn wir uns von unseren Problemen und Bedürfnissen steuern lassen.
Freundlichkeit gegenüber anderen (ob es nun ein Freund oder Fremder ist, ist dabei egal) hilft ein Gefühl für den eigenen inneren Frieden zu bekommen.
Ein Lehrer sagte mal zu mir, er fragt sich immer: Wie kann ich helfen ? Wie kann ich dienen?
Dieses einfach Übung gibt uns die Möglichkeit eine größere Perspektive unseres Lebens zu sehen, als unsere limitierte Ich-zentriertheit.

In jeder spiritiuellen Lehre wird gesagt, daß Frieden erst im eigenen Herzen entstehen muss, bevor es in der äußeren Welt passiert.
Ich bin der Meinung, daß jeder von uns die Verantwortung hat, dazu etwas beitragen, in dem er gleich bei sich selbst anfängt.

Namaste
Autor: Andrea Kubasch
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Nr
Künstler
Titel
01
Sri K. Pattabhi
Invocation
02
Bill Laswell
Asha
03
Ibiphonic
Incantation
04
Robert Musso
Om Shantih...
05
Madonna
Shanti/Ashtangi
06
Lenny Ibizarre
Sloppy Joe'e Beach Bar
07
Mantis
Freak
08
Lenny Ibizarre
Forbidden Fruit
09
Oforia
Waterfalls
10
Vildtand
28 Timer
11
Lenny Ibizarre
Yellow Sunshine Voodoo
12
Lenny Ibizarre
Ethereal
13
Nima Gorji
Happiness
14
Miro
Right By Your Side
15
 
David Life
 
Anahata Chakra
 
16
 
Tumbara
 
Om Peace
 
17
 
Daphne Tse
 
Om Shanti
 Compiled by Andrea Kubasch
 

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