Mindfood des Monats Schleier Lüften
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Mindfood des Monats
 

Den Schleier lüften

 

Unser Leben fliesst in einer vorgegebenen oder auch göttlichen Ordnung. Es geht immer erst in die eine Richtung und danach in die andere. Dinge und Abläufe im Leben sind zyklisch organisiert.
Erst kommt Ebbe und dann Flut, Tag und Nacht wechseln sich ebenfalls ab. Auf hohe Aktienkurse folgen fallende, Auf Winter folgt Sommer und auf Leben Tod. Oder vielleicht folgt das Leben auch auf den Tod. Unsere Existenz ist in diesem Kontrastfeld angeordnet.
Wenn wir hinter den Schleier lüften wollen um zu unserer natürlichen Essenz vorzudringen, bewegen wir uns am besten mit diesem Strom mit. Wenn wir einen Fluss als Beispiel bemühen, schwimmen wir am besten mit der Strömung und in der Mitte. Wenn wir ganz aussen am Ufer im dichten Gebüsch verheddert sind oder gar gegen den Strom schwimmen, vergeuden wir sehr viel unserer Energie. Es ist ein steter Kampf, den wir auf Dauer nicht gewinnen können.
Die Abkopplung von den äußeren Energieströmen findet in der Regel eine Entsprechung in unserem Wesen, in den inneren Abläufen. Wir fühlen uns dann blockiert. Unser Mikrokosmos hat eine direkte Verbindung zum Makrokosmos um uns herum. Eine Harmonisierung kann nur in der Gesamtheit erfolgen, deswegen gibt es in der Yogaphilosophie die Yamas und Niyamas, die Handlungsempfehlungen für
  • die äußere Welt (wie wir mit anderen umgehen sollen) Yamas
  • die innere Welt (wie wir mit uns selber umgehen sollen) Niyamas
Die Reihenfolge ist dabei bewusst so gewählt. Wir müssen uns zuerst mit der unabänderlichen Welt draussen in Einklang bringen. Und im zweiten Schritt mit unserem Innenleben.
Die Umstände in unserem Leben, Blockaden und Erfolge spiegeln unseren geistigen Zustand wieder. Nicht umgekehrt.
Wenn wir also feststellen, das wir nicht mit Geld umgehen können, keine erfolgreiche Beziehung führen können, oder sonstwas, dann sind das keine äußeren Faktoren die uns beeinflussen. Es ist die Reflektion unseres Denkens und Handelns, ein Spiegel. Unsere Blockaden kommen meist aus einer Zeit, an die wir uns gar nicht mehr erinnern. Es sind schmerzhafte Erfahrungen. Manche von ihnen sind sogar gar nicht individuell, sondern energetisch in einer ganzen Gesellschaft verankert.
In unserer Yogapraxis, in der wir immer weiter zu unserer Essenz vordringen, lüften wir langsam diesen Schleier und überwinden die Widerstände.

 

Autor: Dirk Bennewitz

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Nr
Künstler
Titel
01
J Mascis
Lokah
02
Diogal
Sore
03
The Polish Ambassador
Sri Gurvastakam
04
Vas
In The Garden Of Souls
05
Ali Farka Touré
Doudou
06
Oliver Shanti
Purna Brahma Narayana
07
David Newman
Love, Peace and Freedom
08
Shantala
Om Namo Bhagavate
09
Ravindra Sathe
Shri Surya Gayatri
10
Snatam Kaur
Long Time Sun
11
Mari Boine
My Friend Of Angel Tribe
12
John Stanford
Sea Of Tranquility
 Compiled by Andrea Kubasch
 

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