Michael Trübger
Sprache: DE | EN

Michael Trübger


Für die meisten von uns bedarf es einer besonderen Aufmerksamkeit, um den Geheimnissen des Lebens auf die Schliche zu kommen. Diese Form der Aufmerksamkeit versuchen wir innerhalb der Yoga-Praxis auszubilden. Yoga lehrt uns Geschichten von Wachstum und Entwicklung, von Ursprung und Sinn, von Energie und Liebe, von Stille und Einheit. Ach ja… und ganz nebenbei beschenkt uns regelmäßige Asana-Praxis auch noch mit fundamental positiven Einflüssen auf unsere körperliche und geistige Gesundheit.
Doch welcher Yoga-Stil mag der Richtige sein? Ich denke, es gibt so viele "richtige" Pfade auf dem Yoga-Weg, wie Menschen auf dieser Erde. Anfangs neigen wir dazu, nach dem einzig wahren Yoga Ausschau zu halten. Mit zunehmender Erfahrung erkennen wir möglicherweise, dass wir aufgrund unserer eigenen Einzigartigkeit, unserer individuellen Konstitution, Prägungen und Vorlieben auch eine eigene, sehr persönliche Verbindung zu unserer Yoga-Praxis entwickeln. Zwei Menschen auf einer Parkbank, jeweils versunken in ein gutes Buch, werden sich für den äußerlichen Betrachter nicht sonderlich von einander unterscheiden. Doch der Inhalt der Bücher und die Gedankenwelten, in der sich beide befinden, mögen in Wahrheit Welten auseinander liegen. In diesem Sinne verleihen wir auch unseren Yoga-Positionen eine ganz individuelle Qualität und Wirkung, ohne dass dies von einem Beobachter auf den ersten Blick erkennbar wäre.
Das Tor zu meiner Yoga-Reise wurde durch erste Bekanntschaften mit den Ashtanga-Sequenzen aufgestoßen. Es dauerte jedoch einige Zeit bis der erste körperliche Meilenstein genommen war: Meine Fingerspitzen berührten den Boden. Halleluja! Einen anderen Aspekt des Yoga bemerkte ich allerdings bereits vom ersten Tag an - diese merkwürdige Tatsache, sich auf unerklärliche Weise einfach gut zu fühlen, so als würden Körper und Geist einmal während der Yoga-Praxis in die Einzelteile zerlegt, durchgepustet und später wieder zusammen gesetzt werden.
Dem offenen Geist unserer Power-Yoga-Germany Community und insbesondere Andrea, Dirk und Eric habe ich zu verdanken, dass über die Jahre noch einige andere Yoga-Stile und Lehrer meinen Weg streifen und damit bleibende Eindrücke hinterlassen sollten. Im Ergebnis übe ich nun selber am liebsten einen Yoga-Stil, der sich mehr wie ein Zungenbrecher liest: "Mindful & Creative Power-Yoga Flow mit leichten Einschlägen aus der Welt des Jivamukti und inspiriert von Duncan Wongs Yogic-Arts". Uff, wie bitte? Aber da das ja eigentlich auch gar nicht so wichtig ist, konzentrieren wir uns lieber wieder auf unseren Atem!
 
Michael's Kurse / Studio West (Schanze)
Samstag - 11.00 Level 1-2
Dienstag - 19.45 Level 1 mit Yoga Nidra Meditation

Michael's Kurse / Studio Ost (Winterhude)
Montag - 20.00 - Level 1 mit Yoga Nidra Meditation


zurück zu Veranstaltungsübersicht